Dieses Kapitel erklärt kurz und bündig wichtige Begriffe innerhalb des Themas:

ADA
Die Abkürzung bedeutet „Ausbildung der Ausbilder“. Es steht grundlegend für den Ausbilderschein, welcher über die Ausbildereignungsprüfung erworben wird.

AEVO
Das Kürzel steht für „Ausbildereignungsverordnung“. Diese Verordnung wurde aufgrund des Berufsbildungsgesetzes ins Leben gerufen und soll sicherstellen, dass ihre Regeln für die berufliche Ausbildung befolgt werden. Sie bildet somit eine wichtige Grundlage für die Ausbildereignungsprüfung.

AFBG-Beantragungsstelle
Diese Ämter auf kommunaler Ebene regeln die Ausbildungsförderung innerhalb einer Stadt oder einem Kreis. Sie unterstützen die Antragssteller vor Ort und Förderanträge werden bei ihnen eingereicht. Unter Umständen können auch ausführlichere Beratungen in Anspruch genommen werden.

BAFöG
Grundlegend handelt es sich hierbei um ein Fördermittel für finanziell schwache Personen oder Familien, um ansonsten unerreichbare Bildungsangebote wahrzunehmen. Dies können Berufsausbildungen, Studiengänge oder Weiterbildungen sein. Das BAföG wird beim Amt für Ausbildungsförderung beantragt. Die Website vom Ministerium für Bildung und Forschung bietet hier die nötigen Formulare zum Herunterladen. Dort befinden sich auch umfassende Informationen zum Thema Ausbildung und Weiterbildung, sowie Hilfe beim Ausfüllen der Formulare. Früher war bei Weiterbildungen noch von Meister-BAföG die Rede, heute wird dieselbe Förderung Aufstiegs-BAföG genannt.

BBiG
Das Kürzel steht für das Berufsbildungsgesetz, welches in Deutschland den gesetzlichen Rahmen für die Berufsausbildung definiert. Hier werden Rechte und Pflichten von Ausbilder und Auszubildenden definiert. Zudem im Gesetz geregelt sind die Grundsätze der Berufsausbildung, Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung, die Weiterbildung und die Umschulung. Außerdem legt es die Voraussetzungen für die Durchführung einer Berufsausbildung fest und wie die Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit abläuft.

BQ
Hinter diesem Kürzel steht die Basisqualifizierung, welche den ersten Teil der Lerninhalte der Prüfung für den Abschluss als Industriemeister für Chemie (IHK) darstellt. In diesem Teil werden fachrichtungsübergreifende Inhalte vermittelt.

Führungsaufgaben
Unter diesem Bereich fassen sich Aufgaben des Personalmanagements und die Verwaltung von Fertigungen und Montagen zusammen. Nach Ausbildung zum geprüften Industriemeister für Chemie (IHK) liegt eine Qualifikation für Fach- und Führungsaufgaben bis ins mittlere Management vor und je nach Betrieb sind noch andere Aufgabenbereiche möglich.

Handwerkskammer
Dieser Begriff umfasst den Zusammenschluss der insgesamt 101 Handwerkskammern und fachlichen Verbände des Handwerks, welche sich neben kleineren wirtschaftlichen und sonstigen Institutionen im Handwerk zum Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. vereinigt haben.

HQ
Dieses Kürzel steht für die handlungsspezifischen Qualifikationen, welche den zweiten Teil der Prüfung zum IHK geprüften Industriemeister für Chemie ausmachen. Hierbei handelt es sich um Qualifikationen im Bereich des Personalwesens und des Qualitätsmanagements.

IHK
Hinter dieser Abkürzung steckt die Industrie- und Handelskammer. In Deutschland gibt es insgesamt 79, deren Interessen im DIHK vertreten werden.

KfW
Das Kürzel steht für die Kreditanstalt für Wiederaufbau, welche Weiterbildungen finanziert und fördert. Über die Bank laufen BAföG-Maßnahmen und Darlehen für Bildung, welche besonders großzügige Konditionen haben und keine besonderen Sicherheiten erfordern. Die Bank existiert seit 1948, ist die drittgrößte Bank des Landes und gilt als die größte Förderbank in der Bundesrepublik.

KfW-Meisterdarlehen
Hierbei handelt es sich um einen veralteten Begriff, welcher heute als Aufstiegs-BAföG bekannt ist. Dieses Fördermittel steht allen zur Verfügung, welche eine Fortbildung zum Meistergrad durchführen. Das Darlehen wird bezuschusst und beinhaltet einen zinsgünstigen Kredit. Das Darlehen ist für Kosten der Fortbildung, Lebensunterhalt, Prüfungsgebühren und Lernmittel konzipiert. Es existieren hierbei weder Altersgrenze noch wird eine Bonitätsprüfung durchgeführt.

Schichtplankurs
Bei diesem Kursformat wird der Unterricht auf den Schichtplan der Lernenden angepasst. Das bedeutet, dass der Unterricht je nach Arbeitsplan morgens oder abends stattfindet.

Tipp zur Prüfungsvorbereitung
Alte Klausuren und Prüfungsfragen durchzuarbeiten schult für die reale Prüfungssituation. Vor allem wird das notwendige Zeitgefühl trainiert. Besonders der vorhandene Zeitrahmen stellt eine besondere Herausforderung dar. Dies zu trainieren erhöht die Erfolgschancen bei der Abschlussprüfung erheblich.

Zertifiziertes Ausbildungsinstitut
Zertifikate werden nur für Bildungsträger ausgestellt, welche einen hohen Standard erfüllen. Gängig sind Zertifikationen gemäß der AZAV. Weiterhin wird häufig die DIN ISO 29990 zusätzlich ausgewiesen. Meist werden diese auch beworben, da sie eine wichtige Voraussetzung für die Förderbarkeit dieser Angebote darstellen. Die Zertifikate legen eine internationale Norm für Bildungsangebote fest und stellen sicher, dass allen Anforderungen an ein modernes Lernsystem mit Nachhaltigkeit genügt wird.